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**Frühes Leben und Karriere**
William Holman Hunt, ein englischer Maler und Mitbegründer der Präraphaeliten-Bruderschaft, wurde am 2. April 1827 in London geboren. Seine Kunst war geprägt durch eine außergewöhnliche Aufmerksamkeit für Details, lebendige Farben und ausgedehnte Symbolik.
**Künstlerische Entwicklung und Präraphaeliten-Bruderschaft**
Nach einer abgelehnten Bewerbung an die Royal Academy of Arts in London, gründete Hunt zusammen mit Dante Gabriel Rossetti, John Everett Millais und anderen die Präraphaeliten-Bruderschaft im Jahr 1848. Diese Gruppe suchte nach einer Wiederbelebung der Kunst durch eine Betonung der detaillierten Beobachtung der natürlichen Welt in einem Geist quasi-religiöser Hingabe an die Wahrheit.
**Wichtige Werke und Reisen**
- The Light of the World (1851–1853), heute im Kapellen des Keble College, Oxford, England
- The Scapegoat, The Finding of the Saviour in the Temple und The Shadow of Death, entstanden während seiner Reise ins Heilige Land in den 1850er Jahren
- Isabella and the Pot of Basil (1868), ein Beispiel für seine Fähigkeit, literarische Themen zu visualisieren
**Spätere Jahre und Erbe**
Aufgrund von Sehproblemen musste Hunt die Malerei aufgeben. Seine letzten großen Werke, darunter eine große Version von The Light of the World (1900), wurden mit Hilfe seines Assistenten Edward Robert Hughes fertiggestellt.
**Tod und Nachleben**
William Holman Hunt starb am 7. September 1910 und wurde in der St Paul's Cathedral in London bestattet. Sein Leben und Werk sind ein Zeugnis für seine unerschütterliche Hingabe an die Kunst.
**Museen und Sammlungen**
- Keble College, Oxford, England (Heimat von The Light of the World)
- St Paul's Cathedral, London, England (Ort der Beerdigung und Heimat einer späteren Version von The Light of the World) |
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