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Portfolio Otto Dix (358: Öl An Segeltuch, Öl Auf Leinwand, Öl Auf Tafel)

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Alle 358 Kunstwerke von Otto Dix





Wilhelm Heinrich Otto Dix (* 2. Dezember 1891 in Untermhaus, heute Stadtteil von Gera; † 25. Juli 1969 in Singen am Hohentwiel) war ein bedeutender deutscher Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts.

Otto Dix’ Werk ist von stilistischer Vielfalt geprägt, bleibt jedoch in seiner künstlerischen Grundhaltung dem Realismus verpflichtet. Am bekanntesten sind diejenigen seiner Gemälde, welche der Neuen Sachlichkeit (Verismus) zugerechnet werden.

Dix gilt als exzellenter Zeichner und hinterließ mehr als 6.000 Zeichnungen und Skizzen. Die umfangreichsten Werksammlungen befinden sich im Kunstmuseum Stuttgart und im Museum Gunzenhauser in Chemnitz. Den weltweit größten Bestand an Arbeiten auf Papier besitzt die Galerie Albstadt.

Otto Dix wurde in der Gemeinde Untermhaus als Sohn von Ernst Franz Dix (1862–1942) und dessen Frau Pauline Louise Amann (1864–1953) geboren. Sein Vater war in einer Eisengießerei als Former tätig. Die Mutter, eine Näherin, war musisch und künstlerisch interessiert. So wuchs Otto Dix, der sich selbst immer als Arbeiterkind sah, in zwar einfachen, jedoch nicht mittellosen und keineswegs ungebildeten Verhältnissen auf.

Nachdem ihn während seiner Schulzeit der Zeichenlehrer Ernst Schunke sehr gefördert hatte, absolvierte Dix von 1905 bis 1909 eine Lehre bei dem Geraer Dekorationsmaler Carl Senff. Ein Stipendium des Fürsten von Reuß ermöglichte ihm das Studium an der Kunstgewerbeschule in Dresden (1910–1914) unter anderem bei den Professoren Johann Nikolaus Türk (1872–1912) und Richard Guhr. Er setzte sich mit der Malereigeschichte auseinander und studierte die Alten Meister in der Dresdner Gemäldegalerie; parallel dazu entstanden spätimpressionistische und expressionistische Werke. Schon vor dem Ersten Weltkrieg wandte er sich der Avantgarde zu und experimentierte mit kubistischen und futuristischen Formen.

Dix meldete sich im Ersten Weltkrieg freiwillig zum Kriegsdienst. Er war bei der Feldartillerie und als MG-Schütze an der West- und Ostfront eingesetzt. Sein zuletzt erreichter Dienstgrad war Vizefeldwebel. Während des Krieges entstanden futuristische Zeichnungen und Gouachen, die das Kriegsgeschehen zum Gegenstand haben.

Nach der Rückkehr nach Dresden nahm er ein Studium an der Akademie der bildenden Künste auf, nicht zuletzt aus pragmatischen und finanziellen Gründen; als Meisterschüler von Otto Gussmann konnte er im Sommer 1919 ein Freiatelier beziehen. Parallel dazu agierte er als freischaffender Künstler: Als Gründungsmitglied der Dresdner Sezession Gruppe 1919 beteiligte er sich an den Gruppenausstellungen in Dresden und deutschlandweit. Seit 1919 stand er in Kontakt mit den Berliner Dadaisten. 1919/20 schuf er Dada-Gemälde mit Collage-Elementen, bewegliche Bilder und Dada-Puppen; 1920 nahm er an der Ersten Internationalen Dada-Messe teil. In den folgenden Jahren entstand sein Hauptwerk Der Schützengraben, das bedeutendste Kriegs- bzw. Anti-Kriegsbild seiner Zeit.

Im Herbst 1922, nach dem turnusgemäßen Verlust seines Dresdner Freiateliers, zog Dix nach Düsseldorf, wo er an der dortigen Akademie ein Atelier erhielt. 1923 heiratete er die um vier Jahre jüngere Martha Koch, geb. Lindner (1895–1985), die er 1921 kennengelernt hatte. Sie war mit dem Urologen Dr. Hans Koch verheiratet und hatte zwei Kinder.

Dix bewegte sich im Umfeld der Galeristin Johanna Ey und trat der Künstlervereinigung Das Junge Rheinland bei. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln kaufte 1923 den Schützengraben an, der zur Sensation der neueröffneten Neuen Galerie wurde. Heftige Diskussionen über dessen politische Tendenz beherrschten nun die Feuilletons. 1924 – anlässlich des Antikriegsjahres – wurde das Gemälde in der Akademie der Künste in Berlin ausgestellt. Aus gleichem Anlass gab der Kunsthändler Carl Nierendorf Dix’ Graphikmappe Der Krieg mit fünfzig Radierungen heraus.

1925 zog Dix nach Berlin; in diesem Jahr nahm er auch an der Wanderausstellung Neue Sachlichkeit teil, die den neuen realistischen Tendenzen in der Malerei ihren Titel gab. Sein Werk sollte die Kunstrichtung entscheidend prägen. Das Jahr 1926 verzeichnet zwei wichtige Einzelausstellungen: in der Galerie Neumann-Nierendorf in Berlin und in der Galerie Thannhauser in München. Er war auch prominent an der Internationalen Kunstausstellung in Dresden vertreten, einer Vorläuferausstellung der Documenta in Kassel. Nach einer Begegnung 1926 mit Arno Breker bei dessen Kunsthändler Alfred Flechtheim in Berlin gestaltete Breker eine Porträtbüste von Dix.

Von 1927 an bis 1933 hatte Dix eine Professur an der Kunstakademie in Dresden inne. Nach einer Serie großformatiger Porträts entstand 1927/28 das Triptychon Großstadt, 1932 vollendete er das Triptychon „Der Krieg“. 1930 wurde Dix Mitglied der Preußischen Akademie der Künste.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 war Dix einer der ersten Kunstprofessoren, die entlassen wurden. Zwar versuchte er anfänglich, sich als freischaffender Maler in Dresden zu halten; dort entstand etwa das altmeisterliche Gemälde Die sieben Todsünden. Doch musste sich Dix vor den Diffamierungen nationalsozialistischer Künstler im Herbst nach Süddeutschland zurückziehen, erst nach Randegg, ab 1936 lebte er in Hemmenhofen am Bodensee (Hauptwohnsitz). Er zeichnete und malte die Landschaft des Hegau und die Uferlandschaft des Untersees (Höri). Bis 1936 blieb er in der deutschen Kunstszene präsent, stellte sogar in Berlin aus.

1937 wurden zahlreiche seiner Werke von den Nationalsozialisten in der Münchner Propaganda-Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt und unter anderem als „gemalte Wehrsabotage“ diffamiert. Dix durfte jetzt auch nicht mehr ausgestellt werden: 260 seiner Werke wurden in der Folge aus deutschen Museen beschlagnahmt. Im Jahr 1938 inhaftierte die Gestapo Dix zwei Wochen nach einem Hitler-Attentat. Dix zog sich in die „Innere Emigration“ zurück, erhielt aber weiterhin Privataufträge. So malte er für den Besitzer der Köstritzer Schwarzbierbrauerei im altmeisterlichen Stil eine Darstellung des Heiligen Christophorus. 1945 wurde er zum Volkssturm eingezogen und geriet in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er im Februar 1946 nach Hemmenhofen zurückkehrte.

1944 wandte sich Dix von der altmeisterlichen Lasurmalerei wieder der modernen Alla-Prima-Malerei zu und kehrte zum expressionistischen Malstil seiner Frühzeit zurück. Nach 1945 blieb Dix ein Außenseiter in den sich auch künstlerisch mehr und mehr voneinander entfernenden deutschen Staaten: Er konnte sich weder mit dem Sozialistischen Realismus der DDR noch mit der abstrakten Nachkriegskunst der BRD identifizieren. Dennoch erfuhr er in beiden Staaten hohe Anerkennung und zahlreiche Ehrungen. Viele Arbeiten des Spätwerks sind von christlicher Thematik geprägt.

In den Jahren 1947 bis 1966 hielt sich Dix regelmäßig zu Arbeitsaufenthalten in Dresden auf. 1959 erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz. Für den Nationalpreis der DDR war er 1950 erfolglos vom Geraer Kulturbund vorgeschlagen worden.

In den sechziger Jahren veranstaltete Dix zahlreiche Ausstellungen und erhielt Ehrungen und Preise in beiden Teilen Deutschlands. Nach seinem 75. Geburtstag wurde ihm 1967 der Lichtwark-Preis in Hamburg und der Martin-Andersen-Nexö-Kunstpreis in Dresden verliehen, und er wurde zum Ehrenbürger von Gera ernannt. 1967 erhielt er den Hans-Thoma-Preis und 1968 den Rembrandt-Preis der Goethe-Stiftung in Salzburg.

Dix starb am 25. Juli 1969 nach einem zweiten Schlaganfall in Singen am Hohentwiel. Sein Grab befindet sich in der Gemeinde Hemmenhofen am Bodensee.

Das Ehepaar Dix hatte drei Kinder: die Tochter Nelly (1923–1955) und die Söhne Ursus (1927–2002) und Jan (* 1928).

Dem Künstler zu Ehren nennt sich Gera Otto-Dix-Stadt. Auch trägt seit 2008 ein Triebfahrzeug der Geraer Straßenbahn seinen Namen.

Seit 1992 wird in Gera der nach Otto Dix benannte Otto-Dix-Preis vergeben.

Der schriftliche Nachlass liegt seit 1976 im Deutschen Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Der Bildnachlass befindet sich im Archiv der Otto-Dix-Stiftung in Bevaix (Schweiz).

Das Atelier- und Wohnhaus in Hemmenhofen auf der Halbinsel Höri am Bodensee, in welchem der Maler und Zeichner von 1936 bis 1969 lebte und arbeitete, wird an den im Dezember 2009 gegründeten Verein mit der gemeinnützigen Otto-Dix-Haus-Stiftung verkauft, der Betrieb vom Kunstmuseum Stuttgart als Außenstelle übernommen. Die Stadt Stuttgart, die Gemeinde Gaienhofen, der Landkreis Konstanz sowie Sponsoren stellen zusammen 1,5 Millionen Euro zur Rettung des stark sanierungsbedürftigen Hauses zur Verfügung.. Das Haus hatte sich zuletzt im Eigentum einer Enkelin des Künstlers, Bettina Dix-Pfefferkorn, befunden.

Die Staatliche Graphische Sammlung München hat rund 500 druckgraphische Blätter von Otto Dix als Leihgabe des Kunstsammlers George Economou erhalten.

2011 tauchten vier bisher verschollene Aquarelle aus dem Nachlass des Malers auf, u.a. die Aquarelle „Nächtens“ und „Soubrette“. Bereits ein Jahr vorher war eine Vorstudie zum seit 1933 verschollenen Werk „Wintermärchen“ entdeckt worden.

[Biography - Otto Dix - 10Ko]
Wilhelm Heinrich Otto Dix (German pronunciation: [ˈvɪlhɛlm ˈhaɪnʁiç ˈɔto ˈdɪks] 2 December 1891 – 25 July 1969) was a German painter and printmaker, noted for his ruthless and harshly realistic depictions of Weimar society and the brutality of war. Along with George Grosz, he is widely considered one of the most important artists of the Neue Sachl...
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Ви́льгельм Ге́нрих О́тто Дикс (нем. Wilhelm Heinrich Otto Dix [ˈvɪlhɛlm ˈhaɪnʀiç ˈɔto ˈdɪks] 2 декабря 1891, Гера, Тюрингия, Германская империя — 25 июля 1969, Зинген, Баден, ФРГ) — немецкий художник-экспрессионист и график, автор шокирующих, эмоционально напряженных картин. Ярко выраженный авангардист, в 1920-е годы был связан с дадаизмом и экспр...
[Biography - Otto Dix - 2Ko]
Otto Dix (Gera, 2 de Dezembro 1891 – Singen, 25 de Julho 1969) foi um pintor expressionista alemão. Veterano da Primeira Guerra Mundial, a sua obra é dominada pela temática antibélica. Pintou um famoso tríptico onde retrata a miséria do pós-guerra nos anos 30 e o aparecimento do jazz: Os Noctívagos (1927-1928). Filho de Franz Dix (1862-1942) e Loui...
[Biography - Otto Dix - 7Ko]
オットー・ディクス(Otto Dix, 1891年12月2日 - 1969年7月25日)はドイツの新即物主義の画家。 ゲーラ近郊のウンテルムハウス(de)に生まれる。大戦前後を通じてドレスデンにて美術を学ぶ。第一次世界大戦に従軍。戦争の悲惨さや、戦後ドイツの頽廃した社会情勢をグロテスクともいえる生々しさで表現する。また数多くの肖像画を残すがそれらも現実を徹底的に直視する写実精神をもって描かれている。 1927年ドレスデン美術アカデミー教授となるが、1933年ナチスの政権掌握後、解雇された。また1937年の頽廃芸術展(Entartete Kunst)に多くの作品が展示され、翌1938年には彼の260もの作品が公的コレクションから押収された。1945年には召集され従軍するが、翌年フランス軍の捕虜...
[Biography - Otto Dix - 2Ko]
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