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Portfolio Lovis Corinth (Franz Heinrich Louis) (369: Gemälde, Malen, Öl An Segeltuch, Öl Auf Leinwand, Öl Auf Tafel, Wasserfarbe)

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Lovis Corinth (* 21. Juli 1858 in Tapiau, Ostpreußen; † 17. Juli 1925 in Zandvoort, Niederlande; eigentlich Franz Heinrich Louis Corinth) war ein deutscher Maler. Neben Max Liebermann, Lesser Ury und Max Slevogt zählt er zu den wichtigsten und einflussreichsten Vertretern des deutschen Impressionismus. Allerdings werden vor allem seine späten Werke häufig als eine Synthese aus impressionistischem und expressionistischem Schaffen angesehen.

Lovis Corinth wurde am 21. Juli 1858 als Franz Heinrich Louis Corinth im ostpreußischen Tapiau geboren. Das Geburtshaus ist erhalten geblieben, eine Gedenktafel erinnert auf Deutsch an den Maler. Seine Eltern, Heinrich und Wilhelmine Corinth, betrieben eine Gerberei sowie einen größeren landwirtschaftlichen Betrieb. Er war das einzige gemeinsame Kind der beiden, hatte jedoch mütterlicherseits fünf Halbgeschwister, mit denen er aufwuchs.

Von 1866 bis 1873 ging Corinth auf das Kneiphöfische Gymnasium in Königsberg. Während dieser Zeit lebte er bei seiner Tante in Königsberg. Mit dem Ausbruch des Deutsch-französischen Krieges 1870 zogen zudem Soldaten in die Wohnung seiner Tante ein. Als 1873 seine Mutter verstarb, ging Corinth zurück auf den Hof seiner Eltern, wenig später erwuchs in ihm der Wunsch, Maler zu werden. Er selbst beschrieb dies in seiner Autobiografie als einen von vielen Wünschen, die regelmäßig wechselten:

Wenig später verkaufte sein Vater das Anwesen in Tapiau und zog mit seinem Sohn nach Königsberg, um ihm dort eine Malerausbildung zukommen zu lassen. Corinth ging an die Kunstakademie Königsberg und lernte als Schüler von Otto Günther vor allem die Grundlagen der Malerei sowie die konservative Historienmalerei kennen. Gemeinsam mit Günther und dessen weiteren Schülern reiste Corinth nach Berlin und Thüringen und besuchte dort die Ateliers von Albert Brendel, der zu diesem Zeitpunkt Direktor der Weimarer Kunstschule war, sowie Friedrich Preller und Karl Buchholz. Seine eigenen Arbeiten konzentrierten sich auf Porträts und Landschaftsbilder.

1880 ging Corinth auf Empfehlung seines Lehrers Günther an die Kunstakademie nach München, die zu der Zeit als bedeutendstes Zentrum für Malerei neben Paris galt und mit der Kulturszene dieser Stadt im engen Austausch stand. Louis Corinth besuchte zuerst die Klasse von Franz von Defregger und wechselte dann zu Ludwig Löfftz, einem ehemaligen Schüler von Wilhelm Diez. Zu seinen Mitschülern gehörten unter anderen auch Hans Olde und Bernt Grönvold, mit denen Corinth auch noch Jahre später Kontakt hatte. Corinth schloss sich der Strömung des Naturalismus an, der sich zu dieser Zeit gegen die klassische Historienmalerei durchzusetzen begann. Auch die Aktmalerei spielte eine große Rolle in seiner Ausbildung; 1883 entstand auf diese Weise sein Gemälde Schächer am Kreuz, bei dessen Konzeption neben dem Einfluss seines Lehrers Löfftz auch der des ehemaligen Löfftz-Schülers Karl Stauffer-Bern zu erkennen ist. Ein weiterer wichtiger Lehrer in München wurde für Corinth Wilhelm Trübner, für den er 1920 auch einen Nachruf verfasste.

Zwischen 1882 und 1883 unterbrach er das Studium und leistete seinen Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger ab, danach begab er sich mit seinem Vater auf eine Reise, die vor allem nach Italien und an den Gardasee führte. Anschließend nahm er das Studium erneut auf.

Im Jahr 1884 ging Corinth für drei Monate nach Antwerpen und studierte dort bei Paul Eugène Gorge. Im selben Jahr konnte er mit seinem Gemälde Das Komplott seinen ersten internationalen Erfolg verbuchen: Das Bild wurde auf einer Ausstellung in London mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet (diese Auszeichnung wird von Ulrike Lorenz angezweifelt), 1885 wird es im Pariser Salon gezeigt. Im Atelier von Gorge entstand das Gemälde Neger Othello, eine Porträtdarstellung eines schwarzen Mannes, das bis heute zu seinen bekanntesten Bildern gehört. Im Oktober des Jahres reiste er weiter nach Paris und trat dort in die Privatakademie Académie Julian ein. Er lernte bei Tony Robert-Fleury und Adolphe William Bouguereau, die ihm vor allem die Praxis der Aktmalerei von Frauen – peintre de la femme – näher brachten. Sie beeinflussten damit sehr deutlich sein weiteres Schaffen, vor allem die Gestaltung seiner Frauenbildnisse der nächsten Jahre. Er selbst war in Paris allerdings wenig erfolgreich und kehrte nach dem Aufenthalt mit etwa 20 großformatigen Bildern zurück, vornehmlich Aktdarstellungen. Obwohl zur selben Zeit auch moderne und prominente Impressionisten in Paris weilten und Bilder wenige Jahre vorher verstorbener Meister wie Gustave Courbet oder Édouard Manet in Paris zu sehen waren, bekam er von diesen nichts mit. Inspirationen fand er dagegen in Ausstellungen von Jean-Louis-Ernest Meissonier, Wilhelm Leibl und vor allem durch eine Retrospektive von Jules Bastien-Lepage.

Im Sommer 1886 reiste Corinth gemeinsam mit Hans Olde an die Ostseeküste, um hier Landschaftsimpressionen und Porträts zu malen, 1887 kehrte er zurück nach Königsberg und porträtierte seinen Vater – und hat mit der Ausstellung dieses Bildes in der Königsberger Akademie wiederum keinen Erfolg.

1887 zog Louis Corinth nach Berlin und verbrachte hier einen Winter, in dem er unter anderen Max Klinger, Walter Leistikow und Karl Stauffer-Bern kennenlernte. In Berlin entstand wahrscheinlich auch sein erstes Selbstbildnis, dem im Laufe seines Lebens noch etliche folgen sollten. Im darauf folgenden Jahr kehrte er jedoch wieder zurück zu seinem mittlerweile schwerkranken Vater nach Königsberg und porträtierte selbigen dort noch mehrmals, bevor dieser am 10. Januar 1889 starb.

1890 wurde das Gemälde Pietà (Kreuzabnahme), das er beim Pariser Salon eingereicht hatte, mit einer Auszeichnung geehrt. In seiner Arbeit bestätigt, entschloss sich Corinth 1891, wieder nach München zurückzukehren. Hier suchte er sich eine Wohnung in Schwabing. Den Ausblick aus seinem Atelierfenster hielt er im selben Jahr in mehreren Gemälden fest, mit denen er sich, ebenso wie mit Waldinneres bei Bernried, mit dem zu dieser Zeit in München aktuellen Pleinairismus beschäftigte – die Künstler verließen ihr Atelier und fingen Motive „unter freiem Himmel“ ein. Dieser wurde in Deutschland vor allem durch Künstler wie Arnold Böcklin, Max Klinger und Hans Thoma transportiert, die in München zu den populärsten Gestalten der Kunstszene gehörten. Als Münchner Malerfürsten galten Friedrich August von Kaulbach, Franz von Lenbach sowie Franz von Stuck. Neben den benannten Bildern war das Hauptwerk Corinths in dem Jahr der Diogenes, eine Darstellung des Diogenes von Sinope im Großformat. Die Ausstellung des Bildes im Münchner Glaspalast wurde allerdings nicht mit dem erhofften Erfolg quittiert, sondern erntete massive Kritik, die Corinth an seinem Schaffen zweifeln ließ. Von seinem Freund Otto Eckmann ließ er sich die Kunst des Radierens beibringen, und bis 1894 erschien sein Radierzyklus Tragikomödien, in dem er auf den Jugendstil auf der einen und das Werk Max Klingers auf der anderen Seite Bezug nahm.

Ab 1892 entstand eine Reihe von Gemälden, die Schlachthausszenen wiedergeben und damit die Kritiker wieder überzeugen konnten. Die Bilder waren realistisch dargestellt und provozierten durch ihr Motiv. Corinth hatte Anschluss gefunden an die „Revolutionäre“ der Münchner Kunstszene, die nicht im etablierten Glaspalast ausstellten, sondern sich in der Allotria trafen. 1892 gründete sich aus dieser Vereinigung die Münchner Sezession, der sich neben Corinth auch Max Liebermann, Otto Eckmann, Thomas Theodor Heine, Hans Olde, Hans Thoma, Wilhelm Trübner, Franz von Stuck und Fritz von Uhde anschlossen. 1893 wollte Corinth gemeinsam mit Eckmann, Trübner, Heine, Max Slevogt, Karl Strathmann, Hermann Obrist und Peter Behrens die Freie Vereinigung gründen, um die Ausstellungssituation zu verbessern. Daraufhin kam es zum Streit in der Secession, die Gründung scheiterte, und die Beteiligten wurden von der Münchner Secession ausgeschlossen. Als Münchner 24 fanden sie in der Galerie Schulte in Berlin eine Ausstellungsmöglichkeit.

1895 malte Lovis Corinth mit seiner Kreuzabnahme das erste Bild, das er tatsächlich verkaufen konnte. Es wurde noch im selben Jahr im Glaspalast ausgestellt und erhielt hier eine Goldmedaille als Auszeichnung. Zwischen 1895 und 1900 stellte er hier eine Reihe weiterer Gemälde aus, die jedoch kein größeres Aufsehen erregen konnten. Über einen Freund kam Corinth um 1895/96 in Kontakt mit der Münchner Literatengruppe Die Nebenregierung, der unter anderen die Schriftsteller Max Halbe, Graf Eduard von Keyserling, Frank Wedekind und Otto Erich Hartleben angehörten. 1896 gehörte er zudem zu den Gründungsmitgliedern der Freimaurerloge In Treue fest, die bis heute besteht und der er 1898 das Gemälde Die Logenbrüder malt, auf der zwölf Mitglieder seiner Loge abgebildet sind. In den Folgejahren entstanden eine Reihe seiner erfolgreichsten und bis heute bekanntesten Gemälde. So schuf er 1896 sein Selbstporträt mit Skelett, 1897 das Gemälde Die Hexen sowie Die Verführung des heiligen Antonius. Nach einem Umzug innerhalb Münchens malte er 1900 die Salome, ein Bild, in das er selbst große Hoffnungen legte – und das für eine Ausstellung der Münchner Secession abgelehnt wurde. Durch diesen Misserfolg bekräftigt, entschied sich Corinth, München zu verlassen und nach Berlin zu gehen. Dort hatte er weiterhin Kontakt zu Walter Leistikow, der in der Zwischenzeit mit Max Liebermann und Paul Cassirer die Berliner Secession gegründet hatte. Salome wurde in Berlin durch die zweite Secessionsausstellung im Juli 1900 ein Erfolg und Corinth wurde nach eigenen Worten „in Berlin eine Kapazität.“ Auch seine Bilder Susanna und die beiden Alten sowie die Kreuzigung wurden auf dieser Ausstellung gezeigt, und durch Leistikow erhielt Corinth seine ersten Porträtaufträge in Berlin.

Im Herbst 1901 zog Lovis Corinth nach Berlin und wurde Mitglied der Berliner Secession. Im selben Jahr wurde das Gemälde Perseus und Andromeda auf der Secessionsausstellung bei Paul Cassirer gezeigt – neben Gemälden der mittlerweile verstorbenen Künstler Vincent van Gogh, Wilhelm Leibl und Arnold Böcklin. Das Atelier in der Klopstockstraße bekam Corinth wieder von Leistikow, und am 14. Oktober 1901 eröffnete Corinth eine Malschule. Seine erste Schülerin war die damals 21 Jahre alte Charlotte Berend, die ihm seitdem regelmäßig Modell stand. Ein weiterer Schüler war Erich Lasse. Die Malschule wurde zu einem finanziellen Erfolg, und auch seine Bilder wurden bekannter.

Bereits im Dezember veranstaltete Paul Cassirer eine Ausstellung, die sich ausschließlich Lovis Corinth widmete, und ein Jahr später wurde Corinth in den Vorstand der Secession gewählt. Das Porträt des Dichters Peter Hille wurde als Bestandteil der Secessionsausstellung 1902 gemeinsam mit weiteren Bildern Corinths präsentiert: Samuels Fluch auf Saul, Die drei Grazien und das Selbstporträt mit Modell. Neben seinen Werken wurden auch Bilder von Édouard Manet und Edvard Munch auf dieser Ausstellung ausgestellt, und das Hille-Porträt wurde 1908 von der Kunsthalle Bremen gekauft.

1902 bis 1903 arbeitete Corinth mit dem Regisseur und Theaterbesitzer Max Reinhardt zusammen. 1902 schuf er das Bühnenbild und zusammen mit Max Kruse die Kostüme für Hans Oberlaenders Inszenierung des Theaterstückes Salome von Oscar Wilde. 1903 stattete er zusammen mit Leo Impekoven Reinhardts Inszenierung von Maurice Maeterlincks Pelléas et Mélisande am Neuen Theater am Schiffbauerdamm und zusammen mit Kruse Reinhardts Inszenierung von Hugo von Hofmannsthals Elektra am Kleinen Theater in Berlin aus.

Am 26. März 1903 heirateten Lovis Corinth und Charlotte Berend, wobei sie sich für den Doppelnamen Berend-Corinth entschied. Am 13. Oktober des Jahres kam ihr gemeinsamer Sohn Thomas Corinth auf die Welt, und die Familie zog in die Händelstraße um. Die Tochter Wilhelmine Corinth folgte sechs Jahre später am 13. Juni 1909.

In der Jahresausstellung 1903 präsentierte Corinth vor allem das Mädchen mit dem Stier und Odysseus Kampf mit dem Bettler, 1904 folgten Tiny Senders und die Grablegung. Im selben Jahr zeigte Cassirer in seiner Galerie eine Ausstellung des Franzosen Paul Cézanne, die Corinth stark beeinflusste. 1906 begann Corinth dann mit seinem ersten größeren literarischen Werk – seiner Selbstbiographie, die er bis zu seinem Tod 1925 weiterschrieb und die 1926 posthum von seiner Frau veröffentlicht wurde. Im selben Jahr produzierte er eine Reihe sehr bekannter und aufsehenerregender Gemälde, darunter die Kreuzabnahme, Jugend des Zeus, Nach dem Bade sowie Rudolf Rittner als Florian Geyer. 1907 folgten Die Gefangennahme Simsons, Das große Martyrium, das Selbstporträt mit Glas sowie der vielbesprochene Liegende Akt.

1907 zeichnete er Entwürfe und Figurinen für Der Dämon und Minna von Barnhelm, die aber nicht realisiert wurden.

Im Jahr 1908 erschienen zwei Schriftwerke von Corinth – zum einen die Legenden aus dem Künstlerleben, wie die bereits erwähnte Selbstbiographie ein autobiografisches Werk, und das Buch Das Erlernen der Malerei, ein Lehrbuch, in dem er dem Leser die Kunst der Malerei näherbringen wollte und ihn mit den Techniken vertraut machte. Auch sein künstlerisches Oeuvre des Jahres war beachtenswert: Susanna im Bade, Orpheus und das Porträt des Malers Walter Leistikow. Letzterer verstarb in dem Jahr, und neben dem Bild widmete ihm Corinth auch ein Buch unter dem Titel Das Leben des Malers Leistikow, das 1910 bei Cassirer erschien.

1910 konnte Corinth wieder einige seiner Bilder in der mittlerweile etablierten Secessionsausstellung unterbringen. In diesem Jahr präsentierte er Die Waffen des Mars, Fußwaschung und vor allem das Familienporträt Der Künstler und seine Familie, auf dem er seine gesamte Familie abbildete. Corinth gehörte zu diesem Zeitpunkt neben Max Liebermann zu den beliebtesten und gefragtesten Künstlern der Berliner Secession und konnte im selben Jahr mehrere Bilder an die Hamburger Kunsthalle verkaufen.

1915 wurde Corinth erneut Vorsitzender der Berliner Secession und konzipierte eine Ausstellung, in der vor allem auf die alten Werte der deutschen Malerei Wert gelegt werden sollte. Er selbst stellte hierfür mehrere Stillleben und Porträts sowie die Gemälde Joseph und Potiphars Weib zur Verfügung.

Lovis Corinth produzierte während seiner Schaffenszeit über 1000 Gemälde sowie ähnlich viele Aquarelle, Zeichnungen und Graphiken. Außerdem schrieb er eine Reihe von Büchern und Aufsätzen in verschiedenen Zeitschriften der Kunstszene.

Lovis Corinth (21 July 1858 – 17 July 1925) was a German painter and printmaker whose mature work realized a synthesis of impressionism and expressionism. Corinth studied in Paris and Munich, joined the Berlin Secession group, later succeeding Max Liebermann as the group's president. His early work was naturalistic in approach. Corinth was initiall...
Franz Heinrich Louis Corinth dit Lovis Corinth (né le 21 juillet 1858 à Tapiau en Prusse-Orientale - mort le 17 juillet 1925 à Zandvoort aux Pays-Bas) est un artiste-peintre allemand. On considère généralement son œuvre comme une synthèse réussie entre l'impressionnisme et l'expressionnisme. Lovis Corinth fut marié à la peintre Charlotte Berend-Cor...
Lovis Corinth (Tapiau, 21 luglio 1858 – Zandvoort, 17 luglio 1925) è stato un pittore tedesco. Nato nella Prussia orientale, dopo aver compiuto i primi studi all'accademia di Königsberg, nel 1880 cominciò a frequentare l'Accademia di Monaco di Baviera, che a quel tempo rivaleggiava con Parigi come centro dell'arte d'avanguardia in Europa. Nel 1884 ...
Lovis Corinth (21 de julio de 1858, Tapiau (Gvardeysk), Prusia -17 de julio de 1925, Zandvoort, Holanda) fue un pintor, grabador y escultor alemán cuyo trabajo maduro realizó una síntesis del impresionismo y expresionismo. Corinth estudió en París y Múnich, y fue uno de los representantes del movimiento artístico Sezession (Secesión de Berlín). Su ...
Ловис Коринт (нем. Lovis Corinth, полное имя Франц Генрих Луис Коринт 21 июля 1858, Тапиау (Восточная Пруссия), ныне Гвардейск — 17 июля 1925, Зандвоорт) — немецкий художник. Наряду с Максом Либерманом, Лессером Ури и Максом Слефогтом относится к наиболее видным представителям немецкого импрессионизма, хотя его последние работы часто считаются син...
Lovis Corinth ou Franz Heinrich Louis Corinth, (Tapiau, Prússia Oriental, 21 de julho de 1858 — Zandvoort, Países Baixos, 17 de julho de 1925) foi um pintor alemão que, ao lado de Max Liebermann, Lesser Ury e Max Slevogt, veio a ser um dos mais importantes representantes do impressionismo em seu país. Em 1876 iniciou seus estudos na Escola de Belas...
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